We had gone to the right town
We had gone to the right town
KARLSRUHE Schweden ist hierzulande stark im Trend. Angefangen beim Stereotyp von hübschen Frauen, über deren vorbildliches Schulsystem bis hin zur...Musik. Klingen die meisten Indierockbands aus England, Amerika, Schweden oder auch Deutschland ziemlich ähnlich, so gibt es doch auch kleine Ausreißer, die einen Eigenständigen, nahezu unverwechselbaren Stil entwickelt haben: beispielsweise Friska Viljor. Am Freitag statteten die sechs Jungs aus Stockholm den Badenern einen Besuch ab. If I die now...we saw one of the best concerts ever. Wer vermutet, dass teils schwermütige Texte untanzbar seien, der wurde an diesem Abend eines Besseren belehrt. Ausgelassen wurde getanzt, gesungen und gestagedived. Bereits nach kurzer Zeit waren erste Beschwerden, völlig frustrierter Zuhörer über die Eskalation eingefleischter Erstreihler zu hören, die jedoch in der allseits guten Stimmung schnell verstummten. Aus ihrem Repertoire aus nunmehr vier Langspielern knallten die Langhaardackel auf der Bühne einen Hit nach dem Anderen in die Gehörgänge der im Takt hüpfenden Menge. Selbst Brillen barsten ob der geballten Ladung gute Laune aus dem hohen Norden und den Lautsprechern. Auch Friska schien den Aufenthalt im Südwesten Deutschlands sehr zu genießen, sicherlich zum einen der günstigen Alkoholpreise, zum anderen aber auch der skandierenden Pilgerschar geschuldet. Mit zwei Zugaben wurde der Halle gedankt und später geduldig Autogramme gegeben und für Fotos posiert. Es waren nicht Friska Viljor, die dem Abend ein Ende setzten, sondern die Securities des Substage. Auf ein baldiges Wiedersehen. Vi älskar Friska Viljor!
Freitag, 29. April 2011
Jean-Félix