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    <title></title>
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    <description>Die Vorfreude auf den Ü-Film am Mittwoch ist immer riesig. Es wird heftig Diskutiert, welcher Film denn dieses Mal kommen könnte und dabei ist es immer dasselbe, keiner der vermuteten Streifen wird gezeigt. Aber man geht ja auch nicht in den Ü-Film um einen bestimmten Film zu sehen, vielmehr liegt der Reiz darin, einen Film vorgeführt zu bekommen, den man sich sonst nicht ansehen würde...</description>
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      <title>Parkour</title>
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      <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:12:51 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/Film/Eintrage/2010/2/21_Parkour_files/xl23517.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/Film/Media/object001.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:111px; height:159px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Parkour ist in Deutschland ebenso eine Randerscheinung wie auch im gleichnamigen Film. Richie, ein selbstständiger Gerüstbauer verfolg mit seinen Kumpels aber eben exzessiv und mit Begeisterung jene Sportart. Neben dem Sport interessiert er sich auch noch für seine Freundin Hannah, die auch bei ihm wohnt und gerade ihr Abitur nachmacht. Wie so oft hängt ihr Bestehen von Mathe ab, allerdings von der mündlichen Prüfung, was uns als Baden-Württemberger wissen lässt, dass die schriftliche Prüfung wohl eher nichts war. Zusammen sind die beiden ein offensichtlich starkes Team. Er unterstütz sie wo er nur kann, wobei ihm Hannahs Wunsch Architektur zu studieren nicht schmeckt. Sie wird wegziehen wollen fürs Studium und er sieht dadurch die Beziehung gefährdet. Generell ist Richie eher der eifersüchtige Typ - ohne Grund. Sie liebt ihn, er sie. Allerdings hat sie einen Verehrer, der ihr gerne bei Mathe helfen möchte. Sie zwar an dessen Nachhilfeangebot aber an ihm als Mensch nicht. Um dies dennoch zu verhindern, fragt Richie seinen Parkour-Kumpel Nonne, der sich sofort bereit erklärt, der hübschen Hannah zu helfen. Alles scheint gut, doch Richies Angestellter, der Österreicher Janko auf dem Bau ist fest davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Hannah ihn verlassen wird. Betrügt wird er schon länger, das steht für Janko fest und er muss es wissen, er spricht aus Erfahrung. Richie scheint Janko wenig glauben zu schenken und zeigt eher Unverständnis für dessen blühende Phantasien. Doch im Unterbewusstsein fängt er an Hannah immer weniger zu vertrauen. Er fängt an sie zu kontrollieren, spielt nach außen jedoch weiterhin den Coolen. Auch den von ihm installierten Nachhilfelehrer vertraut er zunehmend weniger. Sieht überall und in jedem nur die Absicht ihn, Richie, betrügen zu wollen. Und je mehr Janko Richie davon überzeugen will, dass Hannah gute Miene zum bösen Spiel macht, desto größer wird sein Misstrauen und sein Kontrolldrang. Auch sein Aggressionspotential steigt stetig an, bis Richie Janko schließlich vom Gerüst fallen lässt. Die Schuld von sich weißend fängt Richie an völlig durchzudrehen...&lt;br/&gt;Das Drama um Liebe und Vertrauen sollte eher den Zusatz Psycho- tragen. Man sitzt zeitweise kopfschüttelnd ob der Reaktionen des Protagonisten im Sitz. Der Titel Parkour bezieht sich wohl mehr auf das in diesem Sport wichtige Vertrauen, als auf die Sportart an sich. Ein erschütternder deutscher Film, mit einem Ende, an welchem sich das Publikum zu scheiden scheint...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;mailto:faz@kaefs-photobook.net?subject=Kommentar/Leserbrief/&quot;&gt;Diesen Artikel kommentieren...&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Das Kabinett des Doktor Parnassus</title>
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      <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 17:14:43 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/Film/Eintrage/2009/12/30_Das_Kabinett_des_Doktor_Parnassus_files/DasKabinettDesDrParnassus_poster_01.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/Film/Media/object012.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:111px; height:159px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Lirum Larum Löffelstiel und Hex Hex waren gestern. Heute geht man einfach durch einen Spiegel und schwups ist einer anderen Welt. Ähnlich wie im A-ha Video zu „Take On Me“ seinerzeit. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und jeder hat verborgene Gedanken, die er gerne einmal ausleben würde. Also nichts wie hinein in Doktor Parnassus Imaginarium. Allerdings passt so eine Gefährt wie jenes des Herrn Parnassus und seinen Gefolgen eher nicht in die heutige Zeit oder dient heuer eher der Belustigung, denn dass es die Leute wirklich ernst nehmen. Dabei hat man sich allerhand ausgedacht. Der Wagen, der auf einem Kutschengerüst aufbaut und aus alten Güterwaggons zusammengesetzt ist, weißt einen ausgeklügelten Klappmechanismus auf, sowie ein schönes Bühnenbild, mit allerhand Spezialeffekten und Schienensystemen, welche, ganz traditionell, über Seilzüge bedient werden. Was trübt also diese nostalgische Idylle? Mal abgesehen vom zwergwüchsigen Gehilfen des Doktors, Percy, der in der deutschen Synchronisation leider die Stimme von Spongebob erbte, wird die Geschichte dadurch interessant, dass Doktor Parnassus, der auf die Tausendundeins zugeht, vor etlichen Jahren einen Packt mit Mister Nick, dem Teufel, schloss. Dieser gewährte Doktor Parnassu Unsterblichkeit. So konnte Parnassus die Frau seiner Träume, die zu jener Zeit bedeutend jünger war als er, für sich gewinnen. Allerdings garantierte er im Gegenzug Mister Nick, den Übertrag der Seelen seiner Kinder ab deren sechzehnten Geburtstag. Da nun der Geburtstag Parnassus Tochter Valentina unmittelbar bevorsteht, die ihrerseits gerne eine normales Leben führen würde, was dem Gehilfen Anton, der unsterblich in die Hübsche verliebt ist, nicht wirklich schmeckt, da er sich außen vor fühlt, bittet Parnassus Mister Nick um Aufschub. Der Teufel willigt ein und so haben die Parnassen in den noch verbleibenden Tagen bis zum Geburtstag Zeit fünf Seelen auf ihre Seite zu ziehen. Von all dem wissen nur Spongebob und der Doktor bescheid. Die Geschäfte laufen allerdings nicht besonders gut und Valentinas Seele scheint schon so gut wie verloren, als die Schausteller den ermordeten Tony an Land ziehen. Relativ schnell wird jedoch klar, dass dieser durch das Verschlucken und somit Freihalten seiner Luftröhre doch nicht erhängte, ein ausgesprochener Womanizer ist und sich besten als Rekrutierer eignet. Da er sein Gedächtnis verlor und niemanden außer dem Parnassusgefolge hat, beschließt er ihnen zu helfen. Ein bisschen Moderniesieren hier, ein bisschen Umbau da und die Paltzierung in einer Londoner Shopping-Mall erweisen sich neben den Flirtkünsten von Tony als absoluter Kassenschlager. Vier Seelen sind schnell gefunden, allesamt Frauen versteht sich, die von der Fabelwelt, die sich hinter dem unscheinbaren Spiegel verbirgt mehr als angetan sind und sich überaus spendabel zeigen. Somit sind die Geldsorgen schnell passé auch die Befreiung von Valentina scheint greifbar nahe, wäre da nicht der Mister Nick...und auch Anton ist nicht Glücklich über den mysteriösen Neuankömmling, da er ihm nicht traut und alles andere als glücklich darüber ist, dass er sich auch noch sehr für Valentina interessiert und sie jenes Interesse zu allem Überfluss auch noch erwidert.&lt;br/&gt;Terry Gilliams Fantasy-Story ist überaus packend und spannend umgesetzt und sogar für nicht Fans dieses Genres ein echtes Highlight.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;mailto:faz@kaefs-photobook.net?subject=Kommentar/Leserbrief/&quot;&gt;Diesen Artikel kommentieren...&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Kommissar Bellamy</title>
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      <pubDate>Sat, 11 Jul 2009 15:48:56 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/Film/Eintrage/2009/7/11_Kommissar_Bellamy_files/219886.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/Film/Media/object004.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:111px; height:159px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Kommissare können keinen Urlaub machen. Ja, das scheint zu stimmen. Zumindest, wenn man der Geschichte des Filmes „Kommissar Bellamy“ glauben schenkt. Eben jener Pariser Kommissar befindet sich nämlich wie jedes Jahr mit seiner Frau Françoise im elterlichen Haus in Nîmes im Urlaub. Diese Idylle wäre nicht in Gefahr gewesen, würde nicht ständig ein unbekannter Mann um deren Feriendomizil schleichen. Eines Tages verlang er nach Kommissar Bellamy, doch Françoise wimmelt ihn ab. Allerdings beschäftigt diese seltsame Person  den berühmtesten Kommissaren in Paris so sehr, dass er auf ein Treffen mit ihm eingeht. Dort erfährt er von dem überaus zerstreuten Mann, dass er im Zuge eines Versicherungsbetruges einen Obdachlosen auf dem Gewissen hätte. Der gut saturierte und etwas Brustverliebte Kommissar ist natürlich hellauf begeistert und fasziniert, sodass er prompt Untersuchungen - nur in privatem Interesse - anstellt. Françoise ist darüber zwar nicht sonderlich begeistert, jedoch ist auch sie interessiert und belustigt über den kuriosen Fall; bis Paul Bellamys Bruder, ein gescheiterter Tunichtgut, der schwer alkoholabhängig ist, auftaucht. Der Urlaub ist dahin...&lt;br/&gt;Kommissar Bellamy erinnert weniger an einen Krimi, als vielmehr an einen Erotikthriller aus einem öffentlich rechtlichen Sender. Während Arschnase Bellamy in seiner nicht investigativ genutzten Zeit nur darauf bedacht ist seiner Frau an die Brüste zu fassen oder mit ihr zu schlafen, versprüht die Story oder deren Umsetzung genauso viel Thriller wie Erotik. Was man allerdings aus „Kommissar Bellamy“ lernen kann ist, dass der Job als Kommissar in Frankreich, der wohl gediegenste der Welt ist und man verdient nicht schlecht.Auch für Quereinsteiger eine interessante Option&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;mailto:faz@kaefs-photobook.net?subject=Kommentar/Leserbrief/&quot;&gt;Diesen Artikel kommentieren...&lt;/a&gt;</description>
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