Friska Viljor The Beginning of The Beginning of The End
Friska Viljor The Beginning of The Beginning of The End
Mit ihrem vierten Album The Beginning Of The Beginning Of The End melden sich Friska Viljor nach zwei Jahren Abstinenz zurück. Album Nummer vier reiht sich exakt in das bisherige Schema der ersten drei Alben ein. Joakim Sveningsson und Daniel Johansson, die kreativen Köpfe der Band haben auch auf dem neuen Album eine gute Balance zwischen flotten und langsamen Nummern gefunden, denn auf The Beginning Of The Beginning Of The End fehlt es nicht an gute Laune Songs, die sofort ins Ohr gehen und einen zum tanzen und fröhlich sein animieren. Auch die etwas gemächlicheren Nummern setzen sich im Gehörgang fest und wollen auch nicht mehr so schnell verschwinden.
Was ist „anders“ oder „neu“ am neuen Album? Im Prinzip hat sich von den Songstrukturen und dem Sound nicht viel geändert. Dieser ist jedoch typisch für Friska Viljor und darf auch auf dem neuen Album nicht fehlen. Die „Lalala´s“ und Uh/Ah-Chöre sind ebenso zu hören, wie die Synthie-Klänge, die sich perfekt einfügen und in den Songs wunderbar funktionieren. Im Allgemeinen klingt alles etwas runder und nicht mehr so roh und kratzig, wie auf den ersten Alben. Die charakteristische Stimme von Joakim sticht natürlich wieder heraus, jedoch gewinnt man bei manchen Liedern den Eindruck, dass die Stimme mehr mit den Songs verschmilzt und nicht für sich allein steht.
Im Vergleich zu den Vorgängern hat sich soundtechnisch und auch inhaltlich nicht wirklich viel verändert. Dennoch haben es die Schweden wieder einmal geschafft ein Album zu machen, auf dem sich schöne, eingängige Melodien, mit nett arrangierter Musik die Hand geben. Und wie wäre wohl ein neues Album von der Musikwelt empfangen worden, dass mit einem zwanghaften Stilbruch versucht hätte Zuhörer und Kritiker gleichermaßen zufriedenzustellen? De Facto ist die Platte einen Kauf wert. Wer noch nicht genug von Friska Viljor hat, oder die Band kennen lernen möchte sollte sich The Beginning Of The Beginning Of The End unbedingt in das Plattenregal stellen.
Samstag, 4. Juni 2011
Niclas