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      <title>Kopf hoch!</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:45:06 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/AT/Eintrage/2011/11/23_Kopf_hoch%21_files/Bildschirmfoto%202011-06-04%20um%2015.00.13.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kaefs-photobook.net/FAZ/AT/Media/object005_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:194px; height:87px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Manche Leute schämen sich für ihr Auto - oder sollten sich schämen. Die einen, weil bei jeder Fahrt die Angst mitfährt, das Auto könne jeden Moment auseinander brechen. Die anderen, weil ihr Gefährt dermaßen hässlich ist, dass man nur hoffen kann, der Leasingvertrag läuft bald aus. Der neue Fünfer Touring von BMW passt in keine der beiden Kategorien. Er ist (endlich) wieder schön geworden. Ein Auto, von dem man sagen muss, es ist rundum gelungen. Also rein optisch allein schon würde es den eingangs Erwähnten zur Steigerung des Selbstwertgefühles helfen, doch auch der mit Technik vollgestopfte Innenraum lässt einen erhobenen Hauptes mit diesem Vehikel reisen. Head-Up-Display heißt das Zauberwort. Navipfeile, Geschwindigkeit und sonstiger Kram schweben nun über dem Ende der Motorhaube und ermöglichen dem Fahrer, oder nennen wir ihn besser Piloten, den Blick stets auf der Straße zu halten. Was wie ein ausgefuchster Trick klingt um Käufer eines Wagens vom mangelhaften Interieur abzulenken, wäre beim aktuellen Fünfer nicht nötig gewesen. Also rechnet BMW diese Feature dem Sicherheitskapitel zu. Was aufgrund von iDrive und fünfzig Zoll Bildschirm auf der Mittelkonsole auch nicht schaden kann. Denn Nachrichten, Zielsuchgerät, Diagnosebericht, Einsatzbefehle, Wetterradar und Bordinformationen erfordern eine Menge Aufmerksamkeit. Zwar lässt sich alles recht intuitiv bedienen, doch die Fülle an Informationen will erst verarbeitet werden. Gut, dass sich so gut wie alle Funktionen per Sprachsteuerung bedienen lassen. Prinzipiell kann man sowieso die Hände getrost am Lenkrad lassen - und die Füße von den Pedalen nehmen. Mit Abstandsregeltempomat und Schaltwippen ausstaffiert, beschleunigt und bremst KIT nicht nur selbstständig, sondern auch seine acht Vorwärtsgänge lassen sich sortieren, sollte man dem Automatikmodus nicht vertrauen - oder einfach nur ein Plus an Fahrspaß genießen wollen. Freude am Fahren lautet der Leitspruch der Bayern und dem wird der Neue mehr als gerecht. Das hervorragende adaptive Fahrwerk beherrscht sowohl komfortables Dahingleiten, als auch längs- und querdynamische Höchstleistungen. &lt;br/&gt;Allem vorausgesetzt man hat eine passende Sitzposition gefunden. Die Zeiten der Beschränkung auf vor und zurück, sowie der Einstellung der Lehnenneigung sind vorbei. Oberschenkelauflage, Seitenwangen, Höhe, Sitzwinkel, Lordosenstütze, Kopfstütze und mehr erfordern viel Zeit beim finden der perfekten Sitzposition. &lt;br/&gt;Toll! mag man jetzt denken. Früher ging es auch ohne den ganzen Schnickschnack. Wie lässt sich also ein neues Auto mit seinen Vorfahren objektiv vergleichen und was macht ein wirklich gutes Fahrzeug aus? Zieht man den iDrive-Elektronikquatsch ab bleibt ein grundsolides, sicheres Fahrgefühl. Gediegener Fahrkomfort ohne störende Geräusche, sei es von den Reifen, vom Fahrtwind oder gar vom Motor. Doch das konnten Autos vorher bereits ähnlich gut. Also bleibt selbst dieses Überauto einen wichtiges Vergleich bisher schuldig: wie schlägt es sich im Stand? Nutzt man diese Auto, wie jeder normale Mensch als mobilen Schlafplatz für jegliche Art auswärtiger Parties, so bleibt Umsteigern eines 2003er E-Klasse T-Modells - die betroffenen wissen, wie überragend dieses Gefährt selbst mehrere Personen bettet - gesagt, der neue Fünfer steht dem in nichts nach. Vielmehr bringt er ein paar praktische Details mit, die das Nächtigen noch angenehmer machen. Die elektrische Heckklappe beispielsweise, die zum einen eingeklemmte Finger aufgrund mangelnder Reaktionsschnelligkeit verhindert und sich zum anderen super praktisch per Schlüssel fernbedienen lässt. Der zweite Überlegenheitsfaktor ist das riesige Panorama-Schiebedach, dass beim sich betten auf dem weichen Teppich einen ungetrübten Blick auf den Sternenhimmel über einem bietet; oder auf den nieder prasselnden Regen. Ein perfektes Auto also? - Nicht ganz, es verbraucht immer noch Diesel, anstatt Treibstoff zu produzieren. Schande über BMW!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;mailto:faz@kaefs-photobook.net?subject=Kommentar/Leserbrief/&quot;&gt;Diesen Artikel kommentieren...&lt;/a&gt;</description>
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